Christian Freimuth „Klipp & Gefahr“ (VÖ: 12.04.2019 – Kombüse / Broken Silence)

Das neue Album „Klipp & Gefahr“ von Christian Freimuth handelt hauptsächlich vom Weglaufen, sich Sammeln und sich Stellen. In einer Zeit, in der es wichtiger ist denn je, Haltung zu bewahren und Position zu beziehen, fordert es nahezu dazu auf, im Kleinen anzufangen. Auch im Privaten und im Stillen, mit sich und in der Familie. Erst recht sogar dort. Denn die eigenen vier Wände und die Menschen darin sind nicht nur der größte Schutz, sie sind auch die größte Herausforderung, bedeuten Rückzug und Konfrontation, sind Klipp und Gefahr.

Dabei plädiert Christian Freimuth eindeutig für das entschlossene Zaudern und gegen das ziellose Eilen, für das Friedenschließen mit den eigenen Unzulänglichkeiten und gegen den Trend der Selbstoptimierung – vor allem aber für die dadurch gesammelte Kraft der Freiwilligkeit, wenn es wirklich auf sie ankommt.

Produziert und eingespielt hat Christian Freimuth die neuen Songs mit niemand geringerem als Tom Liwa, dem Gründer der Flowerpornoes, selber Ausnahme-Liedermacher und seit Mitte der Neunzigerjahre Freimuths großes Vorbild. Über einen Zeitraum von fast einem Jahr trafen sie sich immer wieder in Lübeck und entwickelten gemeinsam mit dem Engineer Michael Pfirrmann einen Sound, der Neil Youngs „Harvest“ ins Jahr 2019 holt. Der die Stimmungen von Lagerfeuergeschichten und Netflix-Gucken miteinander verbindet. Der perfekt inszeniert ist und gleichzeitig zufällig, lebendig und wahr.

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